JIM Studie 2026
Ergänzend zur JIM-Studie 2025 wurde im Sommer die JIMplus-Studie 2026 als Faltplakat und als Studienbericht veröffentlicht. Diese beschäftigt sich mit dem digitalen Wohlbefinden von 14- bis 17-Jährigen.
Erst gute Laune, dann ein schlechtes Gewissen: So beschreiben viele Jugendliche das Scrollen durch ihren Social-Media-Feed. 72 Prozent geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenkt, die sie eigentlich tun sollten und 55 Prozent berichten, dass ihnen dadurch Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten fehlt. Die häufigste Nebenwirkung des Dauerscrollens: eine spürbare Verringerung der Konzentrationsfähigkeit (40 %).
Auf der anderen Seite bieten die Plattformen für 82 Prozent einen wichtigen Zugang zu Wissen und etwa die Hälfte berichtet, sich dort verstanden zu fühlen.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie widersprüchlich (man könnte auch fast sagen "differenziert") die Nutzung von Social Media von den Jugendlichen betrachtet wird.
Die JIM-Studie 2026 ist übersichtlich und verständlich. Weitere Informationen und Downloads erhaltet ihr auf https://mpfs.de/studie/jimplus-2026/.
