Freiwilligensurvey 2024
Danach ist besonders die hohe Engagementbereitschaft junger Menschen hervorzuheben : 39,9 Prozent der 14- bis 29-Jährigen und 40,4 Prozent der 30- bis 49-Jährigen engagieren sich freiwillig. Damit liegt der Anteil der Engagierten in dieser Altersgruppen über dem Niveau der älteren Jahrgänge. Junge Menschen leisten damit einen zentralen und unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Zugleich macht der Survey sichtbar, unter welchen Bedingungen freiwilliges Engagement an Grenzen stößt. Zeitliche Belastungen stellen für 62 Prozent der Engagierten den häufigsten Grund dar, ihr Engagement einzuschränken oder zu beenden. Besonders ausgeprägt ist dieser Befund bei Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden: 80 Prozent von ihnen nennen die Anforderungen von Schule, Ausbildung oder Studium als ausschlaggebend. Um freiwilliges Engagement nachhaltig zu stärken und die vielfältigen Angebote der Jugendverbände auch künftig abzusichern, braucht es verlässliche zeitliche Freiräume für junge Menschen – unabhängig davon, ob sie sich in schulischer, akademischer oder beruflicher Ausbildung befinden.
Hier geht es zu den weiteren Ausführungen des Deutschen Bundesjugendring (DBJR) zum Kurzbericht...
Der Kurzbericht mit den wichtigsten Ergebnissen des 6. Freiwilligensurveys basiert auf der mit über 27.000 Befragten größten Datenerhebung zu dem Thema „Freiwilliges Engagement“. Ihm folgt Mitte 2026 die Publikation des Hauptberichts mit einer detaillierteren Auswertung aller bei der Befragung erhobenen Daten.
