Preisverleihung JUGEND(ARBEIT) LEBT!

Die Preisträger stehen nun fest

Der Beweis, dass die Jugendarbeit und auch die Arbeit mit Kindern im Main-Taunus-Kreis trotz Corona lebt, konnte mit der festlichen Preisverleihung am 27.10.2021 im Jugendzentrum Atrium in Schwalbach definitiv erbracht werden. Zum Wettbewerb aufgerufen waren ehrenamtliche und hauptamtliche Akteurinnen und Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit, die mit kreativen und vielfältigen Ideen die schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche etwas erträglicher machten und noch immer machen.

Stolze 18 Einreichungen konnte das Organisationsteam, das sich aus einer Kooperation des Jugendbildungswerks des Main-Taunus-Kreises mit dem Kreisjugendring Main-Taunus e.V. zusammensetzte, verbuchen.

Dabei waren von Theater- über Kreativ- bis hin zu Beratungsangeboten vielfältige Ideen vertreten. Acht von ihnen wurden nominiert, um einen der drei mit jeweils 500 Euro dotierten Preise zu ergattern.

Gemeinsam mit Moderator Achim Lürtzener hatten alle nominierten Gruppen Gelegenheit, Ihr Projekt dem Publikum und der Jury vorzustellen. Eine begleitende Ausstellung der nominierten Einreichungen diente zusätzlich als Ideenbörse und dem Austausch untereinander. Davon machten alle Anwesenden regen Gebrauch.

Als besonders gelungene Beispiele wurden folgende drei Einreichungen ausgezeichnet: „Zeltlager 2020 – mal anders“ von der Katholischen Franziskusgemeinde in Kelkheim. Statt des traditionellen Zeltlagers, das Corona-bedingt nicht stattfinden konnte, entwickelte das ehrenamtlich arbeitende junge Team die Idee, einem Kindergarten eine nachhaltige Freude mit gleich mehreren, besonders kreativen Angeboten zu machen.

Claras KunstGarage to go“ von der Familienoffensive Hattersheim regte die Kinder mit liebevoll gepackten Basteltütchen zum kreativen Gestalten im Freien auf und konnte so den Kontakt zu vielen Kindern und Familien trotz der Einschränkungen halten.

Ein ganz anderes Format wählte die Städtische und die Evangelische Jugendarbeit Hochheim mit „niceplace“. Hier wurden die Kinder und Jugendlichen ermuntert und unterstützt, in Podcasts, also in gesprochenen Wortbeiträgen ihre Lieblingsplätze vorzustellen und sie im Internet zu veröffentlichen.

Viele neue Ideen also, die es auszutauschen galt und die hoffentlich zur Nachahmung anregen und die Corona-Pandemie überdauern werden, denn zum Vergessen wären sie alle viel zu schade.